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You searched for: Repository Fondation Martin Bodmer Remove constraint Repository: Fondation Martin Bodmer Language Mundart: südl. Mitteldeutsch mit unterschiedlich starkem bair. Einschlag. In der Lit. wird die Hs. zusammen mit Heidelberg Cpg 341, dessen Schreibsprache etwas stärker bair. gefärbt ist, überwiegend nach Böhmen, speziell nach Südböhmen lokalisiert, basierend auf Rosenhagen, S. XXIV; Alois Bernt, Zur Heidelberger Hs. cod.pal. germ. 341. In: ZfdA 52 (1910), S. 245-259; ders., Die Entstehung unserer Schriftsprache. Vom Mittelalter zur Reformation. Hg. von Konrad Burdach, Bd. XI (1934), S. 154-191. Gegen Böhmen sprachen sich aus Anton Wallner, Reinhartfragen. Eine Replik. In: ZfdPh 52 (1927), S. 259-270; Zwierzina (s. u.), S. 224, Anm. 1; als oberpfälzisch bezeichnet die Schreibsprache Edward Schröder, Kleine Dichtungen Konrads von Würzburg I, Berlin 21930, S. XII; ‚Oberpfalz und Böhmen' nennt Mihm (s. u.), S. 48 als Entstehungsort. Alle diese Lokalisierungen gehen von der Schreibsprache des Cpg 341 aus. Südböhmen als Entstehungsraum für beide Schwesterhss. ist wenig wahrscheinlich, da dort die Schreibsprache zu Anfang des 14. Jhs. wesentlich stärker bair.-österr. Characteristica aufweist. In Frage kommt eher ein Sprachraum, der das nordwestliche Böhmen (um Eger), Oberfranken (das alte Regnitzland) u. das südliche Vogtland umfaßt. Diese Lokalisierung basiert auf einer detaillierten Untersuchung der Schreibsprachen der einzelnen Texte u. dem Vergleich mit Cpg 341 sowie einschlägigen lokalisierten Texten, die für den Kommentar des geplanten Faksimiles (in den Codices Selecti) erarbeitet wurde. Remove constraint Language: Mundart: südl. Mitteldeutsch mit unterschiedlich starkem bair. Einschlag. In der Lit. wird die Hs. zusammen mit Heidelberg Cpg 341, dessen Schreibsprache etwas stärker bair. gefärbt ist, überwiegend nach Böhmen, speziell nach Südböhmen lokalisiert, basierend auf Rosenhagen, S. XXIV; Alois Bernt, Zur Heidelberger Hs. cod.pal. germ. 341. In: ZfdA 52 (1910), S. 245-259; ders., Die Entstehung unserer Schriftsprache. Vom Mittelalter zur Reformation. Hg. von Konrad Burdach, Bd. XI (1934), S. 154-191. Gegen Böhmen sprachen sich aus Anton Wallner, Reinhartfragen. Eine Replik. In: ZfdPh 52 (1927), S. 259-270; Zwierzina (s. u.), S. 224, Anm. 1; als oberpfälzisch bezeichnet die Schreibsprache Edward Schröder, Kleine Dichtungen Konrads von Würzburg I, Berlin 21930, S. XII; ‚Oberpfalz und Böhmen' nennt Mihm (s. u.), S. 48 als Entstehungsort. Alle diese Lokalisierungen gehen von der Schreibsprache des Cpg 341 aus. Südböhmen als Entstehungsraum für beide Schwesterhss. ist wenig wahrscheinlich, da dort die Schreibsprache zu Anfang des 14. Jhs. wesentlich stärker bair.-österr. Characteristica aufweist. In Frage kommt eher ein Sprachraum, der das nordwestliche Böhmen (um Eger), Oberfranken (das alte Regnitzland) u. das südliche Vogtland umfaßt. Diese Lokalisierung basiert auf einer detaillierten Untersuchung der Schreibsprachen der einzelnen Texte u. dem Vergleich mit Cpg 341 sowie einschlägigen lokalisierten Texten, die für den Kommentar des geplanten Faksimiles (in den Codices Selecti) erarbeitet wurde.
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